Kleindenkmale Blog

20 - Kreuzfelsen

Dieser markante Fels in der Schelmenhalde hieß früher der Schimmelreiter oder Schinderrisifelsen und  nachdem irgendwann in den vierziger Jahren eine Bank auf dem Fels, der eine sehr schöne Aussicht auf Fridingen bietet, aufgestellt worden war, bekam er den Namen Bänklefelsen. Ende der fünfziger Jahre stellte Andreas Kummer (1898-1971) aus Dankbarkeit für die Genesung von schwerer Krankheit hier das Kreuz aus Tuffstein auf, seither wird dieser Fels der Kreuzfelsen genannt. Das Kreuz heißt im Volksmund nach seinem Stifter ´s Kummers Kreuz.

Es ist auf der Sichtseite im Balkenschnittpunkt geschmückt mit einem schönen Schmiedekreuz in der Art eines Kleeblattkreuzes. Am Kreuzesschaft sind je ein Jesus- und ein Marienmedaillon angebracht, wie man sie auf alten Grabsteinen noch manchmal sehen kann. Stadtpfarrer Arnold Vogt hat das Kreuz am 1. Mai 1960 in einer feierlichen Andacht, die die Stadtkapelle musikalisch umrahmte, geweiht und damals als erster den Namen Kreuzfelsen verwendet.
In einer speziellen Halterung können an dem Kreuz an der Seite zum Tal hin sechs Petroleumlampen angebracht werden. Am Heiligen Abend, in der Silvesternacht und am Annafest werden die Lampen entzündet, das Kreuz ist dann nachts von weitem sichtbar und wirkt sehr stimmungsvoll. Seit vielen Jahren kümmert sich Eugen Schiele (Eckstraße) um dieses Kreuz.

Wussten Sie Schon

... dass die erste Erwähnung Fridingens bereits im Jahr 860 erfolgte?

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