Heimatgeschichte

Brand auf Schloß Bronnen

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15 Uhr 50 Minuten traf die freiw. Feuerwehr Beuron ein, deren Eintreffen durch Fehlen eines Kraftfahrzeuges verzögert worden war. 16 Uhr 10 Minuten traf die Feuerwehr Mühlheim ein. Beiden Wehren wurde sofort ihre Einsatzstelle zugewiesen. In der Lagebesprechung mit den anwesenden Wehrführern bzw. Löschmeistern, meldete Tuttlingen, dass durch die zugenommene Kälte der größte Teil der Schläuche zusammengefroren sei und deshalb nicht mehr einsatzfähig. Die hereinbrechende Kälte und die Nacht verhinderten unter den gegebenen Verhältnissen jede weitere Löscharbeit. Gegen 17 Uhr entliess ich die Feuerwehren Mühlheim und Beuron. 17 Uhr 45 Minuten etwa rückte Fridingen und Tuttlingen ab. Für die Nacht wurde eine Brandwache von 8 Mann gestellt.

Gegen 18 Uhr brannte die Decke vom 2. zum 1. Stock durch. Um dieselbe Zeit erstattete ich der anwesenden franz. Gendarmerie Bericht über die Lage. Etwa 18 Uhr 20 Min. erschienen 2 franz. Offiziere, die sich über die Lage erkundigten und sich dann nach Anhören des Lageberichts und den gegebenen Verhältnissen mit den getroffenen Maßnahmen einverstanden erklärten.

Die geretteten Möbel wurden unter Aufsicht von franz. Offizieren zum Teil auf Lkw verladen und nach Fridingen gebracht. Drei Feuerwehrleute der freiw. Feuerwehr zogen sich durch Fallen auf den vereisten Treppen bei der Löscharbeit leichtere Verletzungen zu.

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